Donnerstag, 14. Juni 2018
Schwarzwälder Kirsch und die Weltwirtschaft
18. April 2008
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Demnächst soll ja die grosse Weltwirtschaftskrise kommen, wo unser Geld dann nichts mehr wert ist. Deswegen raten uns jetzt die Zeitungen und sonstige Medien, unser Geld lieber jetzt noch, naja, wie soll man sagen, zu verjubeln. Nein, genauer gesagt, in Sachwerte anzulegen, also Klamotten und so.

Grade bei Klamotten ist das jedoch sehr kritisch, weil die meistens nach ein paar Wochen oder Monaten schon wieder aus der Mode sind und dann erst in zehn Jahren wieder modern werden. In der Zeit dazwischen sind sie praktisch wertlos und auch bei Ebay nicht loszuwerden.

Man darf also weder zu kurzfristig noch zu langfristig denken, sondern eher so mittel. Habe grade mal im Kühlschrank nachgeschaut. Die Bärenmarke Kaffeesahne hat als Haltbarkeitsdatum März 2009, die Schokolade läuft noch dieses Jahr ab. Ich hatte nämlich schon mit dem Gedanken gespielt, in eine grössere Menge Schokolade und haltbare Milchprodukte zu investieren. Also kurz und gut, so mittelfristig haltbare Sachen sind auch nicht das Gelbe vom Ei.

Dann kam ich auf das Ei des Kolumbus. Schwarzwälder Kirsch. Das betrifft jetzt natürlich nur die Minderheit der Leserinnen und Leser von Schreibmans Kultbuch, die ihr Geld nicht in Gold angelegt hat, ob in den Zähnen versteckt oder in Barrenform. Was letztere betrifft, kann ich nur raten, mal in die Barren reinzuschauen, denn da soll es auch schon böse Überraschungen gegeben haben.

Schwarzwälder Kirschwasser ist praktisch unbegrenzt haltbar, leicht im Keller zu lagern und gesoffen wird immer. Wenn es dann so weit ist, kann man sich für so eine Pulle – gibt’s in verschiedenen Grössen - ein paar Tafeln Schokolade einhandeln, die ja alle Nähstoffe enthält, die man so braucht. Man muss das gefährliche Zeugs also nicht unbedingt selber trinken.

Obwohl, das wäre vielleicht gar keine schlechte Idee, wenn es erst mal so weit ist.

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